Kids, Lifestyle

Im Kindergarten

Wie einige von euch ja schon mitbekommen haben, geht K3 nun auch in den Kindergarten. Zuerst war ich mir etwas unschlüssig, weil er im März ja erst 2 geworden ist. Die große Schwester und der 2 Jahre ältere Bruder sind im Gegensatz zum K3 erst mit 3,5 Jahren in den Kindergarten gekommen. Auch wenn ich mir die derzeitige Gruppe ansehe – es ist ein Waldorfkindergarten mit gemischtem Alter – ist mein Mini der Jüngste. Anfangs war ich wirklich überfragt und zweifelte oft, zumal ich momentan sowieso zu Hause wäre, was heißt, er müsste noch nicht in die Gruppe gehen.

Dennoch merkte ich, dass er kontaktfreudig, selbstbewusst und extrovertiert ist und von daher gut in dem Kindergarten aufgehoben wäre. Auch wenn ich den älteren Bruder in den Kindergarten brachte, ist er immer mit Begeisterung dabei gewesen und wollte nicht mehr mit nach Hause.

So sprach ich mit der Leiterin und sie meinte, wir könnten es versuchen. Gesagt getan, er geht nun seit 2 Wochen in den Kindergarten.

Der erste Tag war für mich persönlich mega-aufregend. Da blieb er ohne Murren sofort dort, davon abgesehen, ist die Leiterin des Kindergartens eine sehr gute Bekannte der Familie und unsere Nachbarin. Von daher fiel es ihm vielleicht leichter, da er sie schon gut kannte.

Am zweiten Tag sah es dann schon etwas anders aus. Da hatte er dann wohl zu 100% realisiert, dass die Mama irgendwann weg geht… da klingelte nach einer Stunde mein Telefon, ich solle doch bitte in den Kindergarten kommen, mein Kind verlangt nach mir. Gut, ich bin dann den restlichen Vormittag einfach mit dabei geblieben. Das war aber die Ausnahme, denn dann kam erst einmal das Wochenende, was ihm ersichtlich gut tat. Er war völlig erschöpft von den vielen Eindrücken, so kaputt hatte ich ihn echt selten gesehen, aber er war glücklich und nicht irgendwie in sich gekehrt oder traurig. Nichts negatives konnte ich an meinem Sonnenschein entdecken.

Dennoch kam ich die Woche darauf ins Grübeln. Ich habe ihn weinend zurückgelassen. Natürlich habe ich ihm erklärt, dass ich jetzt etwas arbeiten muss und ihn später wieder hole, aber das konnte er natürlich nicht akzeptieren und fing an zu weinen. Aber kaum war ich ausser Sichtweite, hatte er sich auch schon beruhigt und fing an zu spielen. Ich konnte das ganz gut überprüfen, weil die Fenster offen waren, so dass ich an der Seite reinsehen konnte.

Die nächsten Tage wurden immer besser und seit 2 Tagen geht er freiwillig und sagt lauthals „JA“, wenn man ihn fragt, ob er denn am nächsten Tag wieder in den KiGa gehen würde. Ich bin überglücklich und erleichtert, dass es ihm so viel Spaß bereitet.

Was ich besonders toll finde – er ist ausgeglichen! Ganz anders, als wenn er eben nicht in den Kindergarten geht. Was bin ich froh. Und nun fängt er auch so richtig an zu quasseln 😉 Mein kleiner Schatz!!

Nun läuft es morgens so ab, dass er seinen Bruder an die Hand nimmt und dann winken sie mir beide – so ein zuckersüßes Bild – vor allem mit einem Lächeln <3

7 thoughts on “Im Kindergarten

  1. Das ist echt schön geschrieben! Und es freut mich, dass es K3 so gut dabei geht. Es ist für ihn bestimmt auch gut, dass K2 auch da ist.

  2. Schön, dass es so gut klappt.

    Ich dachte früher immer, ich würde mein Kind NIE vor dem 3. Geburtstag in den Kindergarten geben. War bei uns dann auch so, weil er vorher gar keinen Platz bekommen hätte. Als er 2 1/2 war, hatte ich aber ganz stark das Gefühl, dass es der richtige Zeitpunkt für den Kindergarten wäre. Als er ein halbes Jahr später dann wirklich in den Kindergarten kam, klappte auch alles ganz problemlos und er hat sich dort immer wohl gefühlt.

  3. weisst du noch , wieviel schiss ich hatte als franzl in den kiga ging? oft realisieren kinder es erst in der zweiten oder dritten woche, aber das geht vorbei . ich bin auch den ersten tag dabei geblieben 😉 genieß die zeit mal auch mal für dich zu sein
    lg

  4. aber natürlich, denn geduld , liebe und vertrauen in das eigene kind ist wichtig. wenn man das selbst auch vermittelt , sind die kids auch gestärkt 😉

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